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Von links nach rechts Jael, Jupp, Johnny und Jago

 

 

Am Sonntag bekamen wir eine Nachricht von einem Touristen, der sich in einem kleinen Hotel in Coral Bay befand. Er schrieb uns, dass drei kleine Welpen aufgetaucht wären und wohl irgendwo noch die Mutter ist, die mit weiteren Welpen unterwegs ist.

WhatsApp Image 2022 04 10 at 02.46.05Im Hotel wurden die Welpen erstmal vom Hotelbesitzer *gesichert*. Sie wurden in einen völlig zugemüllten Raum gesperrt, übersät mit Glasscherben und weitern Dingen, die für Welpen bestimmt nicht sicher sind.
Ich ahnte bereits, das es Probleme geben wird, die Welpen da wieder herauszubekommen… und so war es auch. Der Hotelbesitzer wollte einen behalten, einen weiteren an Freunde weitergeben. Obwohl das natürlich nicht dem Gesetz entspricht, wusste ich, wir können dagegen nichts machen, ohne einen Streit zu riskieren und damit ist meist auch nicht viel erreicht.

Ich zog also mit dem einen Welpen, einem Rüden von dannen und war trotzdem erleichtert, wenigstens einen gerettet zu haben, eben so wie der nette Tourist…

Der Kleine kam erstmal zu mir nach Hause, was eine schlaflose Nacht zur Folge hatte, aber nun gut… war ja auch nicht die erste. ;-) Ich nahm Kontakt zu meiner Freundin auf, die neben dem Hotel wohnt und den Besitzer kennt… denn die beiden Welpen in diesem schrecklichen Raum, liessen mir keine Ruhe. Hilde ging sofort da hin und zu meiner grossen Freude, wird sie nun ein Auge auf den Welpen des Hotelbesitzers haben und hat auch die neue Familie des anderen Welpen kennengelernt, von der sie einen sehr guten Eindruck hat und den Kleinen jederzeit besuchen darf. Das *Problem* war also irgendwie gelöst… aber man muss sich ja neue Probleme schaffen. Da ich die ganze Nacht Zeit hatte, überlegte ich, wie wir nun die anderen Welpen finden könnten.

Der Tourist schickte uns einen Situationsplan, wo er die Mutter und die Welpen gesehen hat und fast parallel dazu rief mich meine Freundin an: Sie hat die Mutter und die Welpen gesehen…

Ich organisierte weitere Freunde und so verabredeten wir uns für die Rettungsaktion.

Eine Stunde irrten wir durch total verwilderte Olivenplantagen, im mannshohen Gras, liefen kreuz und quer und hörten dabei auch mindestens einmal die Welpen… aber die Suche blieb erstmal erfolglos.

Als wir eigentlich schon aufgegeben hatten und vor dem Haus meiner Freundin standen, sag ich ca. 100 Meter entfernt die Mutter die Strasse überqueren. Sie hielt kurz an, schaute zu uns rüber und lief dann weiter. Ich weiss, es hört sich völlig bescheuert an, aber für mich war es, als wollte sie uns sagen: Hey… da wo ich herkomme sind die Welpen. Es ist ja so, dass sich streunende Mütter von den Welpen trennen… wenn sie alt genug sind. Sie können ja nicht ihre ganzen Nachkommen für immer an der Backe haben. Im Tierheim erleben wir das ganz oft, dass die Mütter nur noch weg von den Welpen wollen… weil es einfach zuviel wird.

In dem Moment als die Mutter mich anschaute, wusste ich auch genau, wo wir suchen müssen… Ich wusste, da ist ein grosser Container und darunter sind sie… und siehe da… beim Container angekommen, legten wir uns auf den Bauch und konnten die drei unter dem Container erblicken.

Damit begann aber das eigentliche Problem, denn viel Platz ist nicht unter einem Container… und das Ding war ja gross, d.h. es gab einfach so von Hand kein Rankommen an die Kleinen. Wir versuchten alles Mögliche und Unmögliche… Den ersten kriegten wir, mit etwas Nassfutter an einer Poolstange und viel Geduld… Sein Geschrei hat aber bewirkt, dass die beiden anderen noch weiter unter den Container zogen… Es dauerte zwei Stunden, viele gescheiterte Versuche… bis wir es schafften, mit zwei langen Standen einen nach dem anderen zu uns zu ziehen. Es war irgendwie ein wenig wie ein Ausdauerspiel, denn immer wieder schafften es die beiden über oder unter den Stangen hindurch wieder zu entkommen und wir lagen die ganze Zeit auf dem Bauch, was in unserem Alter jetzt auch nicht wirklich eine bevorzugte Position ist.

Alle drei Welpen haben uns gezeigt, was es heisst, mit Milchzähnen zuzubeissen, aber es sei ihnen verziehen… sie waren verängstigt und verzweifelt… aber das hat sich sehr schnell gelegt.

Alle drei sind nun in Sicherheit. Wir müssen sie erstmal komplett durchchecken, bevor wie sie impfen können. Bis dahin sind sie natürlich noch nicht ganz ausser Gefahr, da sie natürlich auch Krankheiten haben oder bekommen könnten. Sie waren alle vier übersät mit Zecken und Flöhen… Es sind drei Jungs und ein Mädchen. Der erste Welpe aus dem Hotel heisst Johnny (in Anlehnung an seinen Retter), dann haben wir Jagd und den ängstlichsten von allen Jupp. Das Mädchen haben wir Jael getauft.

Die vier werden vermutlich stattliche Hunde werden… und wir hoffen, dass sich bald Familien finden, die sich in einen des Quartetts verlieben werden… damit sie nicht zu lange bei uns im Tierheim bleiben müssen. Und natürlich hoffen wir, dass sie gesund sind… dann könnten sie ca. ab Anfang Juni in ihre neuen Familien ziehen.

Sobald sie geimpft sind, werden sie auf den Vermittlungsseiten erscheinen…

PAWS Dog Shelter / Susanne von Büren

 

 

   
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